Seite vorlesen
zurück

„Stollberger Tafel“



Tafelordnung (ab 11.07.11 leicht geändert)

Version bis 11.07.2011

Die „Stollberger Tafel“ sammelt in verschiedenen Märkten und Geschäften überschüssige Lebensmittel ein und gibt sie an bedürftige Familien und Einzelpersonen ab. Es wird ein symbolischer Beitrag zwischen 2,00 und 5,50 (Achtung ab 19.03.2012 haben sich die Beiträge, die Neune Beträge sind zwischen 2,00€ und 6,00€) je nach Familiengröße pro Tafeltag erhoben. Diese Einnahme wird zur Deckung der Nebenkosten (z.B. Kraftstoff für Fahrzeug) verwendet.

§ 1. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger, die durch Arbeit oder andere Umstände wie SGB II; SGB XII die Unterstützung der Tafel benötigen. Bezieher geringer Renten oder geringer Einkommen können, wenn sie dies nachweisen, eine Aufnahme in die Tafelliste beantragen.

§ 2. Arbeitsaufnahme oder Beginn einer ABM Maßnahme ist unaufgefordert und unverzüglich der Tafel mitzuteilen.

§ 3. In den Räumen der „Stollberger Tafel“ ist das Rauchen und der Verzehr von alkoholischen Getränken grundsätzlich untersagt.

§ 4. Sichtbar angetrunkene Personen ist das Betreten und der Aufenthalt in den Räumen der „Stollberger Tafel“ nicht gestattet.

§ 5. Mängel und Beschwerden sind der Tafel mitzuteilen.

§ 6. Verstöße gegen die Tafelordnung werden mit dem Ausschluss von der Tafel geahndet.

§ 7. Die Teilnehmen der „ Stollberger Tafel“ kontrollieren selbständig die Verwertbarkeit der ausgegebenen Lebensmittel. Waren am oder über dem Verfallsdatum sollten unverzüglich verbraucht werden. Für Versäumnisse kann die „Stollberger Tafel“ oder ihre Mitarbeiter nicht verantwortlich gemacht werden.

§ 8. Nach 6 Wochen Abwesenheit erfolgt eine automatische Löschung aus der Liste.

Mit Unterschrift in der Tafelliste bestätigt die Person den Empfang der Tafelordnung und erkennt diese an.

Bürgerinitiative für Arbeit gegen soziale Ungerechtigkeit e.V.

Projekt Stollberger Tafel

gez. i.A. Andreas Bernhardt -Vorsitzender